Zur Fotografie kam ich über meinen Beruf, bei dem ich Immobilien ablichte. Hier liegt der Fokus aber auf Originaltreue und nicht auf Komposition oder Schönheit. Beim Hobby-Fotografieren muss ich wirklich umdenken und die Sachlichkeit hinter mir lassen.

Ich bin ein Digitalfotograf. Ohne Abweichung. Ohne Ausnahme. Das Display ist für mich das Fernrohr zum Bild. Die Videofunktion ist mein neues Spielfeld.

Begonnen habe ich mit Sony – und bin wegen meiner Objektive dort auch geblieben. Erst habe ich begonnen mit einer DSC-V1, einer sagenhaften Kompaktkamera mit vielen Einstellmöglichkeiten und Blitzanschluss. Danach bin ich zur Alpha 350 aufgestiegen, meiner ersten Spiegelreflex. Der Live-View und das Klapp-Display waren damals einzigartig. Diese hat mich jetzt einige Jahre begleitet. Seit Neuestem benutze ich die Spiegellose A 77. Dort kann ich auch meine Blitze (HVL-42 und HVL-58) weiterhin zum Glühen bringen.

Mein Blick ist weitwinkelig. Mit langen Brennweiten finde ich mich schlecht zurecht. Daher verwende ich ein Tamron 10-24 mm und ein Tamron 17-50 mm. Als Festbrennweite ein Sony 50 mm und als Makro ein Sigma 105 mm.

Manchmal mag ich es gebogen. Dann kommen meine Lensbabies ins Spiel. Sie sind leicht, anders und irgendwie verwunschen. Sie liegen meistens in einem kleinen Eckchen in meiner Tasche. Hier verwende ich den SoftFocus Einsatz, das Sweet 35, die Double Glass Optic 50 mm und das 12 mm Fisheye.

Als Backup-Kamera nutze ich die Nikon P7100 und den extra Weitwinkel. Eine nette Kompaktkamera mit Blitzanschluss und vielen manuellen Einstellmöglichkeiten. Viele der gezeigten Bilder sind mit ihr aufgenommen. Irgendwie nimmt man so ein kleines Kästchen dann doch häufiger mit als den grossen Spiegelreflexklopper.

Stephanie Schäfer

  • USA